[BABY] Zu Viel LUFT IM BABYBAUCH – WIE KANN ICH daraus ENTSTEHENDE BAUCHWEH BEI EINEM BABY BEHANDELN?

Neben den Themen Schlafen und Stillen, ist zu viel Luft im Babybauch und daraus entstehende Bauchschmerzen ebenfalls ein häufiges Thema bei Eltern. Wir leiden einfach mit, wenn ein Pups mit schmerzverzehrtem Gesicht abgeht und versuchen alles um das Wohlergehen wiederherzustellen. Auch unsere Tochter hat sehr stark, beinahe täglich, seit etwa der 4.-5. Lebenswoche damit zu kämpfen. Genauer gesagt, kämpft sie mit einer 3-Monatskolik. Diese kann durch zu viel Luft im Babybauch entstehen. Eine weitere mögliche Ursache könnten Regulationsstörungen sein, hier sind sich die Experten aber noch nicht vollkommen sicher. Zumindest weiß man aber, was bei zu viel Luft im Babybauch Abhilfe schafft, bei Regulationsstörungen können wir einfach nur da sein.

Erster Ansprechpartner

Als erster Ansprechpartner bei zu viel Luft im Babybauch und Bauchschmerzen, sollte die Hebamme oder der Kinderarzt dienen. Vor Allem auch dann, wenn man sich hilflos fühlt und einfach nicht mehr weiterweiß. Nach der ersten sehr heftigen Nacht, etwa in der 4. Woche, in der sich unsere Tochter unheimlich gequält hat (das war zugleich auch die einzige Nacht bisher, in der wir tatsächlich mit ihr auf dem Arm durch die Wohnung gelaufen sind), fragte ich unsere Hebamme um Rat. Sie gab uns gleich vier Tipps: ein warmes Bad, Bauchmassage, Kümmel Zäpfchen und das Lefax® Pump-Liquid.

Wie entsteht überhaupt Luft im Babybauch?

Zu viel Luft gelangt zum Beispiel durch hastiges Trinken in den Magen-Darm-Trakt des Babys. Kommt sie da in Kontakt mit Milch, kann sich ein zäher, feinblasiger Schaum bilden. Dieser Schaum löst sich bei Babys häufig nicht auf und wandert in Schaumblasen weiter in den Darm. Die Folge: Es drückt dort auf die Darmwand, was zu Blähungen und Druckschmerzen führen kann.

Woher weiß ich, dass wirklich zu viel Luft in Babys Bauch ist?

Wir merken das bei unserer Tochter zum einen deutlich an den quälenden Blähungen, häufig ein Aufschrei direkt nach einem Pups. Auch vorher ist sie schon sehr unruhig und ihr Bäuchlein ist sehr hart und einfach aufgebläht. Ich beobachte auch, dass sie dann sehr deutlich mit ihren Beinchen zappelt und sie stark anzieht und sich windet, häufig begleitet mit Weinen. Für mich ist spätestens jetzt die Zeit einzuschreiten und Abhilfe zu schaffen. Mittlerweile erkenne ich es wirklich sehr genau, ob es sich um Bauchschmerzen durch zu viel Luft im Bauch handelt und ich damit klarkomme. Falls euch aber nicht ganz klar ist, ob es sich wirklich um Bauchschmerzen und Blähungen durch zu viel Luft im Bauch handelt, solltet ihr unbedingt euren Kinderarzt oder die Hebamme um Rat fragen. denn Bauchschmerzen und anhaltendes Schreien können auch andere Ursachen haben.

Wie kann ich Blähungen und zu viel Luft im Bauch vorbeugen?

  • Beim Füttern/Stillen: Egal ob durch Stillen oder mit der Flasche. Man sollte sehr gut darauf achten, dass das Kind richtig und optimal angelegt ist oder hochwertige Flaschensauger kaufen. Mittlerweile gibt es sehr viele mit dem sogenannten “Anti-Kolik-Effekt”. Beim Stillen haben wir aktuell das Problem, wie im vorherigen Beitrag bereits geschrieben, dass sie sehr unruhig ist und hin und her schaut. Hier habe ich beinahe fast keine Kontrolle. Ich versuche mich zurückzuziehen beim Stillen und Ruhe rein zu bringen.
  • Nach dem Füttern/Stillen: Wir machen immer ein Bäuerchen, außer nachts. Zwar sagte meine Hebamme, dass Stillkinder keine Bäuerchen machen müssen, aber ich beobachte hier sehr häufig, dass doch eines kommt. Ich schätze das kommt auch dadurch, dass sie einfach sehr hektisch trinkt. Nachts trinkt sie zumeist sehr ruhig im Halbschlaf – wirklich eine Wohltat!
  • Bauchmassage: Wir massieren den Bauch hin und wieder beim Windelwechsel, zwischendurch oder akut im Uhrzeigersinn.

Und ganz akut? Was kann ich tun?

  • Wärme: Wärme hilft hier sehr häufig. Wir haben einen Wollwickel, den man um den kompletten Bauch legen und festkletten kann. So bleibt alles an Ort und Stelle. Natürlich war es die letzten Wochen einfach viel zu heiß, daher verzichteten wir darauf. Mittlerweile hat es bei uns wieder sehr gut abgekühlt und wir greifen wieder auf ihn zurück. Wie auch oben schon erwähnt, kann auch ein warmes Bad entspannend sein, wenn das Baby sowieso gerne badet. Wärme wirkt entkrampfend und entspannend.
  • Fliegergriff: Den Begriff kennen Eltern ganz sicher bereits. Dabei wird das Baby bäuchlings auf den Unterarm gelegt, während der Kopf in der Ellenbeuge liegt. Möglich ist natürlich auch, dass ihr das Baby (altersgerecht) einige Minuten auf den Bauch legt, während ihr dabei seid. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass eventuelle Gase so ebenfalls sehr erfolgreich entweichen können.

Wann wenden wir das Lefax® Pump-Liquid an und wie wirkt es?

Um ehrlich zu sein, helfen die vorangegangenen Maßnahmen, bis auf die Wärme, eher selten. Nichtsdestotrotz versuchen wir es im Vorfeld. Doch da ich es kaum abwarten kann, dass es der Maus schnell bessergeht, greifen wir tatsächlich bereits täglich zum Lefax® Pump-Liquid. Ganz wichtig ist mir dabei, dass der Wirkstoff Simeticon nicht vom Körper aufgenommen wird (geht nicht in die Blutbahn über) und unverändert komplett wieder ausgeschieden wird. Aber schauen wir uns das Lefax® Pump-Liquid mal genauer an:

  • Lefax® Pump-Liquid enthält keinen Alkohol und ist frei von Farbstoffen, Zucker und Laktose
  • es befreit die in Gasbläschen eingeschlossene Luft . Diese kann jetzt z.B. durch ein herzhaftes Bäuerchen oder über den Enddarm den Babybauch wieder verlassen
  • die praktische Dosierpumpe sorgt für eine einfache Anwendung und eine genaue Dosierung mit nur einer Hand – die andere Hand bleibt frei für das Baby
  • kein Tröpfchenzählen
  • vor dem Gebrauch muss die Flasche kräftig geschüttelt werden
  • vor dem Stillen oder dem Fläschchengeben ein bis zwei Pumpstöße Lefax® Pump-Liquid auf ein Löffelchen oder direkt in den Mund des Babys geben
  • kann auch direkt in das Fläschchen gegeben werden

Lefax® Pump-Liquid

Wirkstoff: Simeticon

Anwendungsgebiete: Bei übermäßiger Gasbildung und Gasansammlung im Magen-Darm-Bereich (Meteorismus) mit gastrointestinalen Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und Spannungsgefühl im Oberbauch; zur symptomatischen Behandlung bei Säuglingskolik (3-Monats-Kolik); bei verstärkter Gasbildung nach Operationen; zur Vorbereitung diagnostischer Untersuchungen im Bauchbereich zur Reduzierung von Gasschatten (Sonographie, Röntgen); als Sofortmaßnahme bei Verschlucken von und Vergiftungen mit Flüssigseifen (Tensiden).

Hinweise: Enthält Sorbinsäure und Kaliumsorbat. Packungsbeilage beachten!


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen, Deutschland Stand: 07/2013

Wie helft ihr eurem Baby bei zu viel Luft im Bauch?

L.DE.COM.CH.09.2020.0243

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