Es gibt diesen Moment nach einer langen Beziehung, den niemand ausspricht.
Die Kinder schlafen.
Die Wohnung ist plötzlich still.
Du sitzt auf dem Teppich, Handy in der Hand, und merkst:
Es gibt kein „Wir“ mehr. Nur noch dich.
Bei mir waren es 22 Jahre Beziehung, drei Kinder, ein gemeinsames Zuhause, Routinen, Rollen und plötzlich ein Leben, das ich neu sortieren musste. Ich sage es dir direkt: Ich dachte, ich gehe daran kaputt. Nicht dramatisch, sondern körperlich. Mein Nervensystem ist nach der Trennung komplett eskaliert:
- abends nicht runtergekommen
- nachts Herzrasen
- tagsüber gereizt ohne Grund
- Essen unregelmäßig
- ständig müde, obwohl ich eigentlich funktionierte
- Überforderung bei kleinsten Geräuschen
Und gleichzeitig dieser Druck: „Du musst jetzt stark sein. Für die Kinder.“
Aber ehrlich? Mein System war im Überlebensmodus.
Deshalb habe ich irgendwann aufgehört, irgendwelchen Ratgeber-Tipps zu glauben.
Ich brauchte nervensystemfreundliche Selbstfürsorge, die zu meinem Mama-Alltag passte, nicht zu Instagram.
Und genau das bekommst du hier.
Ehrlich. Direkt. Ohne drüberzupudern.
Warum Trennung das Nervensystem von Mamas besonders hart trifft
Trennung ist nie „nur emotional“.
Sie ist körperlich.
Sehr körperlich.
Dein Gehirn interpretiert Verlust wie Gefahr.
Und wenn du Mama bist, passiert Folgendes gleichzeitig:
- du regulierst dich
- du regulierst die Kinder
- du organisierst den Alltag
- du funktionierst
- du atmest zu wenig
- du schläfst zu schlecht
- du bist innerlich dauernd „an“
Es ist kein Wunder, dass du nicht „normal“ denken, fühlen oder handeln kannst.
Du bist nicht kaputt. Dein Nervensystem versucht, dich zu retten.
Fight – „ich muss das hier irgendwie schaffen“
Flight – „ich will einfach raus“
Freeze – „ich fühle nichts mehr“
Fawn – „ich will es allen recht machen“
Ich war phasenweise in allen vieren.
Gerne an einem Tag.
Wenn du das erkennst, hörst du auf, dich „zusammenreißen zu wollen“.
Und fängst an, dich zu regulieren.
Die größten Selbstfürsorge-Lügen nach der Trennung (und was wirklich hilft)
Lüge 1: „Nimm dir viel Zeit für dich.“
Ja klar. Zwischen Kita, Schule, Brotdosen, Tränen, Arbeit und Wäschebergen.
Realität:
Du brauchst Micro-Momente, nicht 3-Stunden-Rituale.
Lüge 2: „Du musst nur positiv denken.“
Nein. Du brauchst Raum für Schmerz.
Positivität ist kein Heilungsbeschleuniger.
Lüge 3: „Du musst loslassen.“
Loslassen passiert nicht, weil du es dir vornimmst.
Loslassen passiert, wenn dein Nervensystem wieder Sicherheit fühlt.
Lüge 4: „Du bist jetzt frei: nutz es!“
Freiheit fühlt sich am Anfang nicht wie Freiheit an.
Eher wie Orientierungslosigkeit.
Die Wahrheit:
Du brauchst keinen Neuanfang.
Du brauchst Stabilität, bis du wieder Halt spürst.
5 nervensystemfreundliche Selbstfürsorge-Anker für Mamas nach der Trennung
Nicht 30 Tipps.
Nicht „alles muss neu“.
Nicht „morgen meditierst du 20 Minuten“.
Fünf Dinge, die dich wirklich wieder in deinen Körper holen.
1. Der 3-Minuten-Morgen-Anker: bevor alles losgeht
Ich mache morgens nicht die perfekte Routine.
Ich mache genau drei Dinge, aber auch nicht immer, weil ich sonst überfordert wäre:
- warmes Getränk für meinen Magen und meinen Stress
- 10–20 ruhige Atemzüge, bevor ich irgendjemanden bediene
- ein kurzer Körpercheck: „Wie geht es mir heute?“
Manchmal ergänze ich Ölziehen oder meine Gua-Sha-Massage, gerne auch Rotlicht und Vibrationsplatte.
Aber nicht, weil ich muss.
Sondern weil es meinem Körper gut tut.
Dieser Micro-Moment verhindert, dass du direkt im Stress landest.
Und ja, ich trinke morgens meinen DEA-Drink (hier)
Nicht aus Beauty-Gründen, sondern, weil meine Tage sonst entgleiten.
Regulierte Energie = regulierter Alltag.
2. Der Abend, der dich nicht zum Einsturz bringt
Abends war am schlimmsten.
Die Stille.
Die Gedanken.
Die Schuldgefühle.
Darum habe ich eine Abendroutine entwickelt, die absurd simpel klingt, aber mein Leben gerettet hat:
- Handy weg
- 5 Minuten Journaling
- 5 Minuten tiefe Atmung oder Frequenzen
- Licht dimmen
- Körper fühlen statt Gedanken festhalten
Journaling hat mir geholfen, nicht jede Emotion im Körper zu speichern.
Du kannst dafür jedes Buch nehmen: Ich nutze meine eigenen Notizbücher, weil sie genau dafür gemacht sind (hier).
3. Notfall-Regulation für akute Emotionen
Wenn du merkst, dass du gleich zusammenklappst, brauchst du körperliche Regulation, keine Gedanken:
- kaltes Wasser über Hände
- Barfuß auf den Boden
- Hand aufs Herz + tiefer Atem
- Blick auf etwas Ruhiges (Kerzen, Pflanzen, Fenster)
Klingt banal.
Wirkt sofort.
Weil es dein Nervensystem aus dem Alarm zieht.
4. Micro-„Me-Time“, die nicht nach „Me-Time“ aussieht
Du brauchst keine Badewanne. Ich habe leider auch keine in meiner Wohnung.
Du brauchst drei Mini-Momente pro Tag, an denen du deine Gedanken stoppst:
- 2 Minuten in der Küche gegen die Arbeitsplatte lehnen
- 1 Minute im Auto tief durchatmen
- 30 Sekunden bewusst den Nacken lockern
- einmal bewusst langsamer laufen
Das ist Regulation.
Nicht der Spa-Tag, den du eh nie bekommst.
5. Menschen, die dein System runterfahren und jene, die dich triggern
Nach meiner Trennung wurde mir klar:
Einige Menschen regulieren dich.
Andere bringen dein Nervensystem ins Chaos.
Ich habe still Kontakte reduziert, die mich stressten.
Und Menschen um mich gesammelt, die:
- leise sind
- klar sind
- präsent sind
- mich nicht bewerten
- mich nicht retten wollen
Es gibt nichts Heilenderes.
Was mir in den härtesten Wochen wirklich geholfen hat – Meine Tools
In den Wochen nach der Trennung brauchte ich nichts „Perfektes“.
Ich brauchte Dinge, die mich regulieren, halten, erden.
Keine großen Selfcare-Rituale, keine teuren Wellnessprodukte, sondern Tools, die mein Nervensystem runtergebracht haben, wenn die Gedanken laut wurden und die Wohnung zu still war.
Hier sind die vier Dinge, die ich jeden Tag benutzt habe, ohne Druck, ohne „du musst das jetzt machen“, sondern weil sie mich wirklich stabilisiert haben:
1. Mein Trennungs-Journal: Gedanken raus aus dem Kopf, Ruhe rein
Ich habe jeden Abend geschrieben.
Nicht ordentlich. Nicht schön.
Einfach ehrlich.
Journaling war meine einzige Möglichkeit, den mentalen Overload abzufangen, bevor er mich nachts wachgehalten hat.
Du kannst jedes Notizbuch nehmen.
Aber wenn du eins willst, das warm, ruhig, feminin und sicher wirkt:
Dieses ist das, das ich selbst jeden Abend in der Hand hatte.
2. Gua Sha: Nicht Beauty, sondern Regulation
Ich war nach der Trennung körperlich so angespannt, dass mein Kiefer, mein Nacken und mein ganzer Brustkorb eng waren.
Gua Sha hat mir nicht „Glow“ gebracht, es hat mir Linderung gebracht.
2 Minuten.
Sanft.
Langsam.
Pure Regulation.
Ich mache das bis heute, vor allem abends, wenn ich merke, wie mein Körper alles festhält. Ich habe dieses Exemplar, aber du kannst jedes nehmen.
3. Diffuser + Zirben-/Waldduft: Mein Abendanker gegen Reizüberflutung (hier)
Wenn die Kinder schlafen und die Wohnung still ist, dann kommt oft der Moment, in dem alles hochkommt.
Mich hat in dieser Phase nur eines runtergebracht:
- warmes Licht
- Journaling
- leise Frequenzen
- und ein sanfter, holziger Duft (Wald/Zirbe) (hier)
Dieser Mix hat meine Abende gerettet.
Achte bei deinem Diffuser unbedingt auf:
kein buntes LED-Licht, kein Plastik-Optik-Vibe, leise.
4. Adaptogene am Morgen: Weniger Reizbarkeit, mehr Erdung
Ich bin nachts oft wach geworden und morgens direkt im Stressmodus gestartet.
Adaptogene haben mich spürbar ausgeglichener gemacht, nicht „High Energy“, sondern ruhiger, stabiler, weniger reizbar im Mama-Alltag.
Ich nutze seit Monaten die MOODOO Caps (hier), aber du kannst jede sanfte Adaptogen-Mischung nehmen, die frei verkäuflich und harmlos ist.
Kein Wundermittel, aber ein echter Anker, besonders in der Übergangszeit.
Wer bist du jetzt? (Die Identität nach der Trennung)
Das Verrückte ist:
Du trennst dich und plötzlich musst du herausfinden, wer du bist, wenn du nicht mehr „wir“ bist.
Ich habe mich gefragt:
- Welche Frau bin ich ohne 22-jährige Beziehung?
- Wen sehe ich im Spiegel, wenn ich nicht mehr an jemand anderen gebunden bin?
- Welche Version von mir gefällt mir wirklich?
- Was stresst mich? Was nährt mich?
Es hat Monate gedauert, mich wieder zu spüren.
Wirklich zu spüren.
Nicht die Rolle, nicht die Erwartungen, nicht die Funktion.
Und irgendwann wurde klar:
Ich gehe ein Leben aufbauen, das mein Nervensystem nicht länger zerstört.
Das hat auch mein Business verändert, hin zu Energiearbeit, Nervensystem, Network Marketing, Frauen stärken, echte Freiheit. Schau dir gerne auch mein Mut-Beitrag an.
Nicht perfekt.
Aber echt.

Was tun, wenn du wieder komplett einknickst
Ich sag es dir direkt:
Es wird Tage geben, an denen du wieder glaubst, keinen Schritt weiter zu sein.
Tage, an denen du:
- plötzliche Heulkrämpfe bekommst
- alles hinterfragst
- Schuldgefühle hast
- die Kinder zu laut findest
- dich überfordert fühlst
- wieder in alte Muster rutschst
Diese Tage sind kein Rückschritt.
Sie sind Verarbeitung.
Dein Nervensystem löst alte Bindungen.
Das ist extrem energieintensiv.
Was hilft:
- Druck rausnehmen
- 1–2 Aufgaben streichen
- bewusst essen
- früh ins Bett
- jemanden anrufen, der dich kennt
- Atmen, Atmen, Atmen
Du bist nicht zurück am Anfang.
Du bist mitten im Prozess.
FAQ: die echten Fragen, die sich Mamas nach einer Trennung stellen
Wie lange dauert es, wieder stabil zu werden?
Solange, wie dein Nervensystem braucht, um Sicherheit zu finden.
Es gibt keine Zahl.
Aber es wird leichter.
Wie gehe ich mit Schuldgefühlen gegenüber meinen Kindern um?
Indem du akzeptierst: Kinder brauchen keine perfekte Mama.
Sie brauchen eine echte, regulierte Mama.
Was, wenn ich heimlich froh bin, allein zu sein?
Normal.
Sehr normal.
Dein Körper genießt die Pause von Daueranpassung.
Was, wenn ich nachts ständig wach werde?
Das ist Cortisol.
Ein Zeichen von Stress.
Atmung, warmes Licht, Frequenzen, Schlafhygiene helfen dir enorm.
Mein Fazit und dein nächster Schritt
Eine Trennung als Mama fühlt sich an, als würde dein ganzes System einstürzen.
Aber die Wahrheit ist:
Es ist der Moment, in dem du neu wirst.
Nicht durch Druck.
Sondern durch Selbstfürsorge, die wirklich zu dir passt.
Du musst das nicht allein sortieren.
Wenn du weiter tiefer gehen willst:
Alles hängt zusammen.
Und du kannst Stück für Stück zurück zu dir finden, sogar stärker als vorher.
Ich bin diesen Weg gegangen.
Und du schaffst ihn auch.





