[Geburt] Meine Kliniktasche – und was unbedingt rein sollte!

Den Beitrag zur Kliniktasche wollte ich schon viel früher schreiben und ihr habt immer wieder danach gefragt. Hier ist er nun endlich! Ich packe meine Kliniktasche für den “worst case”, sprich einen Kaiserschnitt, obwohl ich gerne ambulant entbinden möchte, d.h. ich etwa vier Stunden nach der Geburt gehen möchte. Das heißt ich nehme hoffentlich mehr mit in die Klinik als ich eigentlich benötigen werde.

Der Papierkram in der Klinik

Bevor wir mit den Produkten für uns oder für das Baby anfangen, das Wichtigste: Der ganze Papierkram. Immer mit dabei sollte natürlich der Mutterpass sein und selbstverständlich die Krankenkarte. Wenn die Geburtsanmeldung noch in der Klinik passieren soll, benötigt ihr außerdem Kopien der Geburtsurkunden der Eltern, das Familienstammbuch oder die Heiratsurkunde. Wenn du nicht verheiratet bist, dann benötigt ihr noch die gemeinsame Sorgeerklärung bzw. Vaterschaftsanerkennung.

Gemütliche Kleidung für Sie und Ihn

Ganz wichtig, gemütliche Kleidung oder Kleidung in der du dich einfach wohlfühlst. Ich nehme zum Beispiel eine schwarze Leggings aus Baumwolle mit, ein weites, schwarzes Bonding Shirt, ein langes Nachthemd, welches man vorne aufknüpfen kann, welches ich gerne zur Geburt anziehen möchte. Zwei paar normale Socken, ein paar dicke weiche, warme Socken. Ein paar gemütliche Schlappen und einen Kimono zum drüber werfen. Eventuell nochmal einen Schlafanzug für die Nacht. Bleiben wir mal bei der Vorstellung, dass euer Partner in der aktuellen “Corona-Zeit” mit in den Kreissaal darf, sollte auch er sich etwas gemütliches anziehen. Im Klartext: Jogginghose statt Jeans, ein paar gemütliche Schlappen, frische Socken und auch gerne eine Zahnbürste.

Denkt ans Essen!

Ja, das sage ich jetzt einfach mal so, obwohl ich bei der Geburt unserer Tochter auch absolut nichts gegessen habe. Diesmal möchte ich vorbereitet sein, d.h. ich werde mir auf jeden Fall etwas in die Kliniktasche zur Geburt einpacken. Ganz vorne mit dabei wird eine Kraftsuppe aus der chinesischen Medizin sein. Ich habe mir hier ein paar der BRONX Kraftsuppen gekauft. Diese Suppen werden viele Stunden lang geköchelt und geben einem richtig Power. Außerdem natürlich noch eine Wasserflasche, die ich im Krankenhaus dann natürlich auch immer und überall auffüllen kann. Zusätzlich dazu werde ich mir wohl ein paar gesunde Riegel einpacken. Hier bin ich noch unsicher, ob ich vorher selbst welche herstellen werde, aber ich denke schon. Vielleicht greife ich auf dieses Rezept zurück. Unbedingt mit muss auch noch ein Bio Braeburn Apfel. Die liebe ich aktuell total und könnte täglich tonnenweise davon essen! Auch euer Partner sollte sich etwas zum Essen mitnehmen, meistens bleibt ja auch wirklich Zeit sich vorher noch mal schnell ein paar Brote zu schmieren. Ich persönlich würde mir lieber etwas zu Essen mitnehmen, als komplett auf das Essen im Krankenhaus angewiesen zu sein.

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Für eine angenehme Geburtsatmosphäre!

Ich will mir unbedingt noch eine Playlist mit Entspannungsmusik zusammenstellen, die ich mir dann über einen Kopfhörer anhören kann. Ich finde das macht unglaublich viel aus! Möchte aber die Musik zum Beispiel auch nicht laut hören, sondern nur für mich einfach. Auch sehr wichtig für mich sind die richtigen Düfte. Krankenhausatmosphäre und der Geruch dort lässt mich irgendwie immer erschaudern, daher nehme ich mir Aromaöle mit, die ich mir ganz unkompliziert auf ein Tuch träufele und zwischendurch daran schnüffeln möchte.. Auch ein Aroma-Massageöl möchte ich gerne mitnehmen, weiß aber noch nicht, ob ich es wirklich benutzen möchte. Es kann durchaus sein, dass ich während der Geburt auch überhaupt nicht angefasst werden kann oder will – weder von mir selbst, noch von meinem Partner.

Ein Kulturbeutel gehört in jede Kliniktasche

Absolut individuell für jeden. Wichtig natürlich: Zahnbürste und Zahncreme. Ich nehme meinen Duschschaum mit ohne Duft, denn Babys sollten sich erstmal an den Duft der Mama gewöhnen und sollten sowieso nicht mit Duftstoffen oder Parfümen aneinandergeraten. Das selbe gilt für mein Deo. Damit ich mich ein bisschen wohler fühle, nehme ich auch meinen Tinted Moisturizer mit und ein bisschen Puder. Lippenpflege sollte ebenfalls nicht vergessen werden, auch schon unter der Geburt. Auch mein Tonic, Cleanser und mein Serum plus meine Gesichtspflege packe ich ein, damit ich mich nicht mit trockener oder spannender Haut rumärgern muss. Auch meine Body Milk muss noch mit, da ich sonst vielleicht wirklich Probleme mit trockener Haut habe, sollte ich doch länger im Krankenhaus bleiben. Um nicht die großen Produkte mit nehmen zu müssen und diese dann auch nicht kurz vorher einpacken zu müssen, nehme ich die kleinen Gesichtssets und Körpersets mit. So kann ich sie jetzt schon in die Tasche packen und habe eine Sorge weniger. Wie gesagt ist das absolut individuell, aber ich möchte auf meine Pflege einfach nicht verzichten. Eventuell entscheide ich mich sogar einmal für das Sample Komplettset. Da habe ich einmal alles beieinander.

Alles rund ums Stillen

Stillen ist meine Priorität Nummer 1. Ich möchte unter keinen Umständen, dass es wieder so läuft wie bei meiner ersten Tochter. Daher habe ich mich auch dahingehend ausgestattet. Mit kommt also schon einmal die Brustwarzensalbe von Lansinoh, die Stilleinlagen – hier habe ich einmal waschbare dabei, aber auch Einmal-Stilleinlagen. Je nachdem wie lange ich in der Klinik bleibe, kann ich sie vor Ort ja nicht waschen. Zusätzlich dazu packe ich auch nochmal die Thermo Perlen von Lansinoh ein. Außerdem habe ich von einer Freundin ein Still-Öl geschenkt bekomme. Auch das werde ich vorsorglich einfach mal einpacken.

Meine kleine Apotheke in meiner Kliniktasche

So, mittlerweile bekommt ihr vielleicht so eine Ahnung, dass ich sehr gerne auf alle Eventualitäten vorbereiten bin. Auch aus diesem Grund nehme ich auch eine kleine Apotheke mit in den Kreissaal, die ich vielleicht gar nicht benötige und dann wieder mit nach Hause nehme und eventuell hier brauche.

  • eine Rolle sehr weiches Toilettenpapier
  • Podusche
  • diverse Globuli, welche ich unter der Geburt und danach einnehmen will (zum Beispiel Arnica, Gelsemium, Chamomilla, Caulophyllum usw. – hierzu aber bitte von einem Homöopathen beraten lassen)
  • Movicol bei eventuellen Verstopfungen nach der Geburt. Der Darm muss ja erstmal wieder in Schwung kommen
  • Traumeel Salbe und Tabletten bei Dammverletzungen

Für das Baby!

Für das Baby werde gar nicht so viel mitnehmen, aber ein paar Dinge sind mir wichtig. Eine weiche Decke, die ich vorher schon bei uns im Bett liegen habe, damit der Geruch schon aufgenommen wurde. Natürlich der Baby Auotsitz, wenn wir sie mitnehmen können. Eine Garnitur mit Body und Strampler, eine Haube oder Mützchen, eine Jacke und dicke Socken. Meine Erstaustattung inklusive Liste, könnt ihr euch hier nochmal ansehen.

Ich hoffe mal ich habe nichts vergessen! Was würde in euren Augen noch fehlen?

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1 Comment

  1. Joana
    3. April 2020 / 11:07

    Wow, eine sehr ausführliche Liste die sicher vielen Bald-Mamas helfen wird! Bei meinen ersten Sohn war ich nach einem ungeplanten Kaiserschnitt 5-Tage im KH und nicht wirklich gut darauf vorbereitet. Ich würde noch empfehlen, die Sachen für den Kreissaal in eine extra Tasche zu packen, falls der Begleiter/die Begleiterin die Sachen aus dem Zimmer holen muss. Und mir hat nachts beim stillen ein kleines Licht gefehlt.

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