Ganz im Ernst: Es gibt wenige Dinge, die mich als Mama so aus der Fassung bringen wie gereizte Babyhaut.
Dieses Gefühl, wenn du wickelst und dein Baby sofort anfängt zu weinen, die Haut rot ist, vielleicht sogar rau und du denkst nur: „Warum macht die Haut das schon wieder?“
Ich schwöre, wenn Babyhaut sich entscheidet rot zu werden, macht sie es immer an Tagen, an denen dein Nervensystem sowieso schon dünn wie Reispapier ist.
Das ist so krass.
Und genau deswegen ist das Thema Babypflege nicht nur Babypflege.
Es ist Mama-Regulation.
Es ist Sicherheit.
Es ist Durchatmen.
Heute zeige ich dir drei Dinge:
• Warum Babyhaut überhaupt so empfindlich reagiert
• Warum viele Produkte die Haut eher stressen
• Welche Pflege wirklich beruhigt und warum ich seit Jahren auf auf meine Lieblingsmarke setze
• Wie du erkennst, ob ein Produkt belastend ist
• Und wie du dein Nervensystem gleichzeitig entspannen kannst
Und klar: Ich verlinke dir alles, was du wirklich brauchst, ohne Schnickschnack.
Mini-Story: Der Wickeltisch-Moment, der mich geprägt hat
Ich hatte bei Kind Nummer 1 diesen einen Tag, an dem die Haut komplett rot war. Also richtig rot.
Ich stand da, müde, hungrig, leicht gereizt, Kind weint, ich nahe am Nervenzusammenbruch.
Puh.
Ich hab damals gedankenlos irgendeine „sanfte Babycreme“ verwendet und die Haut wurde nur schlimmer.
Erst da hab ich angefangen, mir wirklich anzuschauen, was da drin ist.
Und puh…
Ab da war klar: Wir gehen clean. So richtig clean.
Warum Babyhaut so empfindlich reagiert: die Kurzform für übermüdete Mamas
Ich mach’s kurz, damit dein Kopf nicht noch voller wird:
1. Babyhaut ist dünner.
Sie lässt sofort alles durch, was nicht reingehört.
2. Die Hautbarriere ist noch nicht fertig.
Feuchtigkeit verpufft, Schadstoffe kommen leichter rein. Jackpot.
3. Babys produzieren kaum eigenen Hautschutz.
Die Talgdrüsen schlafen basically noch.
4. Der pH-Wert ist höher.
Deshalb irritiert Babyhaut schneller.
5. Das Immunsystem guckt noch zu.
Reizstoffe können mehr Chaos verursachen.
Ergebnis: Babyhaut ist schneller gereizt, schneller wund und reagiert deutlich sensibler auf Duftstoffe, Tenside, Kunststoffe und Co.
Wenn du tiefer ins Nervensystem-Thema eintauchen willst:
Ich habe dazu einen großen Artikel geschrieben → Nervensystem verstehen
Die größten Pflegefehler, die fast jede Mama unbewusst macht
Und nein, das ist kein Vorwurf, das passiert uns allen.
1. Zu viele Produkte
Babyhaut braucht nicht 7 Tuben.
Wirklich nicht.
2. Duftstoffe (auch „natürlich“)
Selbst „zarter Babyduft“ kann die Haut reizen.
3. Tenside, die zu stark reinigen
Viele Waschgele sind viel zu aggressiv für Babyhaut.
Wenn du generell wissen willst, wie du Pflege minimalistisch und nervensystemfreundlich hältst → Kosmetik & Nervensystem
Was Babyhaut wirklich beruhigt – mein klarer 4-Produkte-Plan
Ich sag’s dir ehrlich: Seit ich zu meiner Pflege gewechselt bin, haben wir keine Eskalationen mehr gehabt wie früher.
Es ist für mich der absolute Game Changer, weil:
• 100 Prozent frisch
• 0 Prozent synthetische Duftstoffe
• 0 Prozent kritische Zusätze
• extrem verträglich
• wenige, dafür hochwirksame Produkte
• sanft ohne zu „pflegend“ zu sein

Und du brauchst wirklich nur vier Dinge:
1. Baby Oil (hier)
Perfekt für trockene Haut, Massage, Windelbereich, Milchschorf, kleine raue Stellen.
Es beruhigt sofort.
Kein Film, kein Duft, kein Reizfaktor.
2. Baby Bum Cream (hier)
Ich sag’s dir ehrlich: Diese Creme ist unfassbar gut.
Sie beruhigt sofort, legt aber keinen erstickenden Film auf die Haut.
Unser absoluter Alltagsretter.
3. Baby Wash (hier)
Sanft, minimalistisch, kein Gedöns.
Reinigt ohne die Hautbarriere zu stressen.
4. Baby Toothpaste (hier)
Absolut reizarm, ohne Mist, ohne süße Aromastoffe.
Sehr gut verträglich, ideal für sensible Babys.
Wie erkennst du, ob ein Produkt Babyhaut stresst? (3-Schritte-Kurzcheck)
Schritt 1: Lies die ersten fünf Inhaltsstoffe.
Wenn da Duftstoffe, PEGs oder harsche Tenside stehen → weg damit.
Schritt 2: Braucht das Produkt diese Menge an Zutaten?
Alles über 20 Inhaltsstoffe ist meist unnötig.
Schritt 3: Die Wundcreme-Falle
Zink gut – ja.
Aber bitte NICHT in 10 Zusatzstoffen ertränkt.
Mini-Story: Seitdem ist bei uns Ruhe eingekehrt
Bei meinem dritten Kind war es dann so entspannt, dass ich fast schon dachte:
„Bin ich plötzlich Super-Mama geworden?“
Nein. Ich hatte nur endlich Produkte, die wirklich funktionieren.
Und ich sag’s dir ehrlich:
Wenn die Babyhaut ruhig ist, beruhigt sich auch dein Nervensystem.
Das ist so krass.
Fragen, die mir Mamas ständig stellen (Q&A)
Braucht ein Baby wirklich Shampoo?
Nein. Wasser + ein sanftes Waschgel reicht völlig.
Was mache ich bei richtig wundem Po?
Popo-Creme + Luft + Reizstoffe vermeiden.
Wenn’s wiederkehrend ist → Pflege und Ernährung prüfen.
Kann ich auch Kokosöl nutzen?
Ja. Aber: es ist okklusiv und nicht für jedes Baby geeignet.
Sind Duftstoffe immer schlecht?
Für Babyhaut: nahezu immer ja.
Sie reizen schnell.
Wie oft eincremen?
So wenig wie möglich, so viel wie nötig.
Zu viel Pflege stresst die Haut.
Fazit: Babyhaut beruhigen heißt Mama-Nervensystem beruhigen
Ich sag’s dir ehrlich: Wenn Babyhaut ruhig ist, wird dein ganzer Alltag leichter.
Du bist entspannter, dein Baby ist entspannter, und plötzlich fühlt sich alles wieder machbarer an.
Und genau deswegen ist Pflege nicht einfach Pflege.
Es ist ein Nervensystem-Thema.
Es ist Selbstfürsorge.
Es ist Verbindung.
Wenn du Fragen hast: Schreib mir jederzeit. Ich helfe dir gern, die richtige Pflege für dein Baby auszuwählen.


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