Wieso Muttermilch so wichtig ist und eine geeignete Milchpumpe hilfreich sein kann

Das Muttermilch gut für ein Baby ist, das wissen wir alle. Selbstverständlich ist mir sehr bewusst, dass es viele Frauen gibt, die sich entweder von vorne herein aus individuellen Gründen dagegen entscheiden oder aus unterschiedlichen Gründen nicht stillen können. Dennoch soll es in diesem Beitrag darum gehen, wie wichtig eine ausreichende Versorgung des Babys mit Muttermilch ist und wieso eine geeignete Milchpumpe äußerst hilfreich sein kann.

Die Besonderheit an Muttermilch

Muttermilch verändert sich von Tag zu Tag und passt sich optimal auf die Bedürfnisse des Babys an. Vielleicht kennt ihr das? Das Baby will den ganzen Tag gestillt werden, es kann anstrengend sein, aber es hat einen Grund: Es gibt sozusagen die Bestellung für den nächsten Tag auf, weil es zum Beispiel gerade einen Wachstumsschub hat. Das bedeutet je häufiger gestillt wird, desto mehr Milch wird auch produziert. Neben den so wichtigen Nährstoffen enthält die Muttermilch, die lebendige Milch, ausreichend Enzyme, Immunzellen, Hormone, Antikörper und lebende Mikroorganismen. Bis zum 6. Lebensmonat enthält die Muttermilch alles was das Baby braucht, auch wenn viele denken, dass ihre Milch nicht mehr ausreichen würde und sie sehr früh mit Beikost beginnen.

Milchpumpe ARDO

Spätere Krankheiten verhindern

Egal ob Mittelohrentzündungen, Atemwegserkrankungen, Allergien, später sogar Diabetes Typ 2 oder Übergewicht. Gestillte Kinder werden erwiesenermaßen seltener krank und/oder die Gesundung geht schneller voran. Nicht nur das, auch die kognitive und körperliche Leistungsfähigkeit soll besser sein.

Was sind die Vorteile für die Frau?

Ja, die gibt es tatsächlich und ich finde sie wirklich beeindruckend. Zum einen und das finde ich besonders spannend wurde nachgewiesen, dass Stillen eine schützende Wirkung auf verschiedene Krebsarten hat. Allen voran Brustkrebs, Eierstockkrebs oder auch Gebärmutterschleimhautkrebs. Was ebenfalls nicht vergessen werden sollte ist der psychische Aspekt des Stillens. Hast du schon einmal vom “Still-Blues” gehört. Dieser kann auftreten nachdem man abgestillt hat. Doch wieso ist das so? Die Erklärung dazu ist einfach: Während des Stillens werden unter anderem Oxytocin und Prolaktin ausgeschüttet. Von Oxytocin hast du vielleicht schon vor der Geburt gehört? Brauchen wir dringend, damit die Geburt in Gang kommt. Auch ein Grund weshalb so vielen geraten wird vor der Geburt entspannt zu sein, was eine schwere Prüfung ist, wenn das Baby nicht auf die Welt kommen möchte. Fällt das Stillen weg, sind wir erstmal auf Entzug und es kann zu schlechter Laune führen, was sich aber selbstverständlich wieder reguliert.

Oxytocin und Prolaktin

Oxytocin wird auch als Bindungshormon bezeichnet. Es sorgt dafür die Bindung zwischen Mutter und Kind zu stärken. Aber nicht nur das, es erhöht auch die Stresstoleranz, was im Umgang mit Babys sehr hilfreich sein kann, denn Gelassenheit und Geduld sind hier äußerst hilfreich. Jeder der eine Stillbeziehung erlebt hat, weiß wovon ich spreche. Die Bindung ist so stark, beinahe magisch. Zumindest kann ich “leider” sehr deutlich über die Unterschiede sprechen, wenn man ein Kind nicht gestillt hat und eines gestillt hat – mehr dazu im nächsten Absatz. Aber auch das Hormon Prolaktin hat natürlich seine Berechtigung und seinen Sinn. Das Fürsorgeverhalten der Mutter gegenüber dem Baby wird gesteigert, genauso auch wie ein sensibleres Reaktionsverhalten.

Wieso ich mein 1. Kind nicht gestillt habe

Meine große Tochter ist bereits 10 Jahre alt. Als ich sie bekam, war ich 25 Jahre und noch sehr grün hinter den Ohren. Die Geburt war traumatisch, auch wenn ich sie mittlerweile komplett verarbeitet habe. Ich wollte Stillen. Ich hatte mir damals sogar eine Ecke zurecht gemacht und ein bekanntes Stillbuch gelesen. Der Gedanke daran, dass es vielleicht nicht klappt oder eben doch nicht mal so einfach ist, kam mir nie. Die Geburt hinterließ leider nicht nur bei mir, sondern auch bei meiner großen Tochter schwerwiegende Geburtsverletzungen mit denen wir die ersten 2 Jahre kämpften. Aus diesem Grund war jede Stillposition für meine Große eine Qual. Relativ schnell wurde mir von Seiten der Klinik die Flasche ans Herz gelegt, was ich sehr bedaure. Aber ich war so jung, mir war nicht klar, was das bedeutet und ich wollte einfach nur, dass meine Große aufhört 24 Stunden am Tag zu schreien. Und ganz schnell war das Thema Stillen vergessen und das Thema Ärzte, Therapie usw. stand im Vordergrund.

Schwere Allergien und ständig krank

Ob es daran liegt, kann niemand sagen. Tatsache ist, dass unsere Tochter lebensbedrohliche Allergien hat und sie in den ersten 5-6 Jahren beinahe ständig krank war inklusive mehreren Krankenhausaufenthalten wegen Lungenentzündungen, Kortison, Immunsuppressiva usw.. Es war eine sehr schwere Zeit und auch ein Grund, weshalb Baby Nummer 2 erst so viele Jahre später zu uns gestoßen ist. Auch jetzt leidet sie noch unter häufigen Erkältungen und ich wünsche mir so oft, dass ich mich damals mehr informiert hätte und nicht sofort aufgegeben hätte. Irgendwie hätten wir es bestimmt schaffen können. Das größte Problem war vermutlich, dass der Muskelabriss am Hals durch die Saugglocke erst mit 5 Wochen diagnostiziert wurde.

Man spart eine Menge Geld

Ein Aspekt, den man oft außer Acht lässt: mit einem neuen Familienmitglied kommt eine neue finanzielle Belastung auf die Eltern zu. Allein Windeln, egal ob Wegwerf-Windeln oder Stoffwindeln kosten sehr viel Geld. Denken wir da noch an Kleidung, Bettchen und eben alles was das Baby so braucht, kommen wir auf eine große Summe. Flaschennahrung von guter Qualität kostet im Monat ebenfalls eine Menge Geld – wir sprechen von bis zu 120 Euro im Monat. Man sagt, dass Frauen aber auch mehr Essen und Trinken, dem kann ich so direkt nicht zusagen. Zumindest in meinem Fall hat sich da nicht wirklich etwas verändert und durch unsere einmalige Anschaffung unserer Filteranlage, kaufen wir zumindest kein Wasser in Glasflaschen mehr.

Wieso eine geeignete Milchpumpe äußerst hilfreich sein kann

Stillen kann sehr praktisch sein, denn man muss nachts weder in die Küche spazieren mit einem wartenden weinenden Baby noch unterwegs Pülverchen und perfekt temperiertes Wasser dabeihaben. Man kann spontan sein, aber ich verstehe auch, wenn man unterwegs einfach nicht überall seine Brust herausholen möchte. Es geht mir ebenfalls so. Auch arbeiten viele Mütter zumindest wenige Stunden, manche sogar wieder Vollzeit, wollen aber auf Muttermilch für ihr Baby nicht verzichten. Oder sie wollen mal einen Abend ausgehen und der Papa passt auf. Oder sie müssen mal eine Nacht durchschlafen. Die Gründe sind so vielfältig und individuell wie die Menschen es sind und das ist auch gut so. Eine gute Milchpumpe kann hier also nicht nur äußerst hilfreich, sondern sogar unverzichtbar sein.

Milchpumpe ARDO

Die Doppelmilchpumpe ALYSSA von Ardo

Ich habe lange überlegt für welche Milchpumpe ich mich entscheiden soll und nach beinahe kurzer Recherche kam ich schon zu Ardo und war dann auch wenig überrascht, dass Ardo in vielen Krankenhäusern Verwendung findet. Entwickelt wurde die ALYSSA Doppelmilchpumpe zusammen mit Stillexperten und Müttern. Effizienz und Einfachheit waren zwei der wichtigsten Kriterien, genauso wie eine gewisse Sicherheit beim Abpumpen. Weltweit ist sie die erste Milchpumpe mit der sogenannten automatischen “Power Pumping Funktion”. Die Power Pumping Funktion imitiert das Saugverhalten eines Babys und regt so natürlich die Milchmenge an. Die Milchpumpen von Ardo gab es auch in dem Krankenhaus in dem unsere Kleinste auf die Welt kam. In ganz bestimmten Intervallen pumpt die Doppelmilchpumpe ALYSSA von Ardo ab. Mit einem Signal weißt du genau, wann wieder abgepumpt wird. Wieso ist das wichtig? Hier gibt es verschiedene Szenarien, die auf dich zutreffen könnten. Vielleicht hast du zu wenig Milch und musst deine Milchproduktion anregen. Durch das imitieren des Saugreflexes ist genau das möglich! Vielleicht geht es aber auch einfach darum, dass du deine Milchproduktion aufrecht halten musst, weil dein Baby aus verschiedenen Gründen nicht trinken kann? Dann ist die Power Pumping Funktion genau das richtige für dich!

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Zwei Phasen des Abpumpprogramms

Du kannst zwei verschiedene Modis im Abpumpprogramm wählen: die Stimulations- und Abpumpphase. Die Einstellungen sind so individuell, dass du in beiden Modis aus 8 verschiedenen Vakkum-und Zykluslevel auswählen kannst. Eine noch individuellere Anpassung ist kaum vorstellbar. Zudem könnt ihr über die Modus-Taste zwischen beiden Modis hin und herwechseln. Und als wäre das nicht genug, müsst ihr eure bevorzugten Einstellungen nicht jedes Mal vornehmen, sondern ihr könnt sie ganz einfach über die Memory Plus Funktion speichern! Du kannst die Doppelmilchpumpe ALYSSA von Ardo ganz einfach via USB laden – einmal voll reicht sie für bis zu 8 Pumpvorgänge – somit hast du auch unterwegs kein Kabelsalat. Ebenso erwähnenswert: Die Größe! Die Doppelmilchpumpe ALYSSA von Ardo ist sehr kompakt und nimmt daher nicht viel Platz weg, sie passt also problemlos in deine Tasche oder selbstverständlich auch in die Wickeltasche. Ich kenne bereits einige Milchpumpen und die Größe ist wirklich sehr kompakt und das Schöne ist, dass man wie erwähnt, das Ladekabel nicht zwingend mitnehmen muss. Unabhängig von einer Steckdose kannst du überall diskret abpumpen – auf der Toilette, im Büro, im Auto – eben genau da wo man es gerade braucht. Du bist ein Fan von Apps auf deinem Smartphone? Kein Problem, denn du kannst deine ALYSSA auch mit der Myardo-App für Apple und Android steuern.

Milchstau und Brustentzündung

Dieses mal kam ich leider nicht drum herum. Mich hat ein Milchstau und eine beginnende Brustentzündung erwischt. Grund war laut meiner Hebamme zu viel Stress. Kranke Kinder zuhause, neue Situation mit einem 3. Baby und noch andere Stressfaktoren haben wohl dazu geführt. Ein Problem ist außerdem, dass meine Kleine noch häufig einschläft und ich einfach zu viel Milch habe – KEIN Luxusproblem! So kam es also, dass ich plötzlich mit starken Schmerzen aufgewacht bin, die bis in den Arm ausgestrahlt haben. Wenig später gesellte sich auch hohes Fieber hinzu, unglaublich starke Kopf- und Gliederschmerzen. Was wichtig war, die verhärtete Brust leer machen. Da meine Kleinste dazu aber leider nicht bereit war, kam die Pumpe zum Einsatz. Was hätte ich nun getan, wenn ich keine zuhause gehabt hätte? Und auch hier hat sich die Effizienz gezeigt. Der Stau konnte gelöst werden. Das Fieber ging runter und ich denke ich bin über den Berg. Im Übrigen sei gesagt, dass auch ohne Milchstau, die Milch wunderbar fließt. Man muss die Pumpe zwar festhalten, aber länger als 15 Minuten saß ich bisher noch nie.

Milchpumpe ARDO

Einfache Handhabung

Die Bedienung ist so simpel, dass man daran eigentlich keinen Gedanken verschwenden muss. Wir haben in der Stillzeit und vor Allem in den ersten Wochen wirklich andere Dinge im Kopf. Ich klemme mir die zwei Pumpen einfach in ein weites Bustier, das klappt wirklich ohne Probleme, wenn ich mich jetzt nicht gerade super viel bewege. Bisher habe ich noch keine Lieblingseinstellung, weil ich es gerne je nach “Fülle” einstelle. Habe ich gerade sehr viel Milch, genügt mir eine sanfte Einstellung. Ich persönlich pumpe ab um einen gewissen Vorrat einzufrieren um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, denn es ist ganz klar: Wenn wir eines nicht planen können, dann ist es das Leben! Zwar ist die Steuerung über die App möglich, doch ich finde die Bedienung der Milchpumpe wirklich super einfach und intuitiv.

Milchpumpe ARDO

Was bekomme ich beim Kauf der Doppelmilchpumpe ALYSSA von Ardo?

  • Ardo Alyssa Milchpumpe
  • Netzadapter mit USB Kabel
  • 2x Pumpset mit Brustglocke Ø 26 mm
    inkl. Flaschen à 150 ml (kompatibel mit allen Standard-Trinksaugern, schmalhals)
  • 2x Brustglockeneinsatz Ø 22 mm
  • 2x Standfuß für Pumpset

Alle Funktionen findest du hier zusammengefasst:

  • Elektrische Doppelmilchpumpe mit Power Pumping Funktion
  • Beleuchtetes Touchdisplay
  • Einfache Bedienung
  • Geschlossenes System verhindert Austreten von Milch oder Erregern in Schlauch und Pumpe
  • Alle Teile, die beim Abpumpen mit Muttermilch oder der Brust in Berührung kommen, sind frei von BPA, BPS und Phthalaten

Die Milchpumpe und natürlich auch weitere Produkte von Ardo findest du direkt im Ardo Shop *klick*.

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